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Nightwalk in Goch: Zweiter Spaziergang gegen das blöde Gefühl in der Dunkelheit
24. Oktober 2026

Nightwalk in Goch: Beim zweiten Frauen-Spaziergang gegen das Unsicherheitsgefühl in der Dunkelheit kamen bereits wichtige Verbesserungen bei der Beleuchtung…

Zusammen durch die dunklen Straßen

Abends allein unterwegs und dieses komische Gefühl im Bauch? Kennt wahrscheinlich jede. Genau deshalb gibt es in Goch jetzt schon zum zweiten Mal den sogenannten Nightwalk für Frauen. Wie die Niederrhein Nachrichten berichten, fand die Aktion am Dienstag, 3. November, von 19 bis 21 Uhr statt. Treffpunkt war um 18.50 Uhr vor dem Haupteingang des Rathauses am Markt in Goch – eine vorherige Anmeldung war nicht nötig.

Wer steckt dahinter

Initiiert wurde der Nightwalk von Friederike Küsters, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goch, Sabine Beckmann, ihrer Stellvertreterin, sowie Selbstverteidigungstrainerin Marie Hanf. Ihr Ziel: subjektive Unsicherheitsgefühle im öffentlichen Raum abbauen. Klingt erstmal technisch, heißt aber einfach: Orte finden, an denen sich Frauen in der Dunkelheit unwohl fühlen, und das Ganze gemeinsam angehen.

Der erste Nightwalk hat schon was bewirkt

Und das Beste daran: Es ist nicht nur ein netter Spaziergang ohne Folgen. Beim ersten Nightwalk durch die Stadt haben die Teilnehmerinnen laut den Niederrhein Nachrichten ganz konkret auf Stellen hingewiesen, an denen die Beleuchtung gefehlt hat oder verbessert werden sollte. Und siehe da: Diese Hinweise wurden aufgegriffen, entsprechende Verbesserungen konnten bereits umgesetzt werden. Das zeigt, dass so eine Aktion wirklich was bringt und nicht nur symbolisch bleibt.

Nicht nur meckern, sondern auch was lernen

Neben dem Sammeln von dunklen Ecken ging es beim Nightwalk auch darum, praktische Tipps mitzunehmen. Trainerin Marie Hanf wollte den Teilnehmerinnen Anregungen geben, wie man das eigene Sicherheitsgefühl stärken kann. Ein bewusstes Gangbild, eine aufrechte Körperhaltung und eine selbstsichere Stimme – das klingt erstmal simpel, kann laut der Initiative aber tatsächlich dazu beitragen, sich sicherer zu fühlen und das auch nach außen auszustrahlen.

Warum sowas wichtig ist

Es geht bei dem Format nicht nur ums Spazierengehen, sondern vor allem ums Hinschauen und ins Gespräch kommen. Welche Ecken sind nachts echt unangenehm? Wo fehlt Licht? Wo würde man sich wünschen, dass öfter jemand vorbeikommt? All das sind Fragen, die beim Nightwalk gemeinsam diskutiert wurden – mit dem Ziel, am Ende konkrete Lösungen zu entwickeln, die der ganzen Stadt zugutekommen.

Fazit

Der zweite Nightwalk in Goch zeigt: Kleine Aktionen können großes bewirken. Wenn aus einem gemeinsamen Spaziergang am Ende tatsächlich neue Straßenlaternen oder bessere Beleuchtung werden, hat sich das definitiv gelohnt. Und vielleicht ist das ja auch ein Ansporn für andere Städte in NRW, ähnliche Aktionen auf die Beine zu stellen.

Quellen


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