Sprengung Kraftwerk Scholven: Kühlturm Block F in Gelsenkirchen am 06.09.2025 kontrolliert gesprengt.
Am 6. September 2025 wurde der markante Kühlturm von Block F des Kraftwerks Scholven in Gelsenkirchen gesprengt. Um 11 Uhr wurde das 116 Meter hohe Bauwerk kontrolliert durch 60 Kilogramm Sprengstoff in 11.000 Tonnen Schutt verwandelt.
Mit der gezielten Sprengung wurde ein bedeutendes Bauwerk des Kraftwerks Scholven zurückgebaut. Die Aktion wurde von der Thüringer Sprenggesellschaft sorgfältig geplant und durchgeführt.
Zur Vorbereitung der Sprengung wurden 400 Bohrlöcher gesetzt, in denen insgesamt 60 kg Sprengstoff verteilt wurden. Die Sprengung selbst verwandelte den 116 Meter hohen Kühlturm binnen Sekunden in ein 11.000 Tonnen schweres Trümmerfeld. Ausgeführt wurde der Auftrag von der Thüringer Sprenggesellschaft.
Der Rückbau von Industrieanlagen wie Kühltürmen ist ein wichtiger Schritt im Strukturwandel der Energiebranche. Die Sprengung solcher Großbauwerke ist technisch anspruchsvoll und erfordert präzise Planung, wie sie bei der Sprengung in Gelsenkirchen umgesetzt wurde.
Gelsenkirchen ist eine der Städte im Ruhrgebiet, in denen der Ausstieg aus der Kohleindustrie sichtbar wird. Sprengungen wie die des Kühlturms sind Teil der aktuellen Entwicklung hin zu neuen Energien und einer Umgestaltung ehemaliger Industriestandorte in Nordrhein-Westfalen.
Mit dem Rückbau großer Industrieanlagen entstehen neue Flächen, die für andere Nutzungen entwickelt werden können. Die Sprengung des Kühlturms Block F ist somit ein weiteres Zeichen des Wandels im Ruhrgebiet.
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