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Was macht einen guten Garten für Menschen mit Demenz aus?
10. Mai 2026

Guter Garten für Demenz: Tipps von Ulrike Kreuer – Naturerfahrung, Pflanzen und Teilhabe.

Worum es geht

Wie sollte ein Garten gestaltet sein, damit er sich positiv auf Menschen mit Demenz auswirkt? Ein gutes Gartenerlebnis kann Erinnerungen wecken und die Lebensqualität deutlich steigern. Die Gartenbauingenieurin und Gartentherapeutin Ulrike Kreuer aus Nettersheim gibt dazu fundierte Antworten alzheimerundwir.com.

Die wichtigsten Fakten

Laut Ulrike Kreuer geht es vor allem darum, das Herz zu berühren – starre und monotone Gärten führen nicht zu Wohlbefinden. Stattdessen regen blühende Pflanzen wie Astern, Hortensien oder ein duftender Bauernjasmin dazu an, den Garten zu entdecken. Besonders wichtig ist dabei die Barrierefreiheit: Menschen mit Demenz sollen selbstständig und neugierig ihren Garten erleben dürfen.

Hintergrund

Für Menschen mit Demenz sind vertraute Pflanzen aus ihrer Lebensgeschichte bedeutend. Ein Gemüsegarten, wie er früher oft genutzt wurde, kann eine starke Verbindung zur Vergangenheit herstellen und Geborgenheit vermitteln. Kreuer empfiehlt daher beispielsweise das Anpflanzen von Stangenbohnen oder Kartoffeln. Die Möglichkeit, im Garten praktisch tätig zu werden, stärkt das Selbstwertgefühl – Erinnerungsarbeit und Aktivität greifen dabei ineinander.

Einordnung für NRW

Viele Menschen in NRW haben Zugang zu einem Garten oder Balkon. Auch mit wenig Platz oder Zeit sind Naturerlebnisse möglich, etwa durch Balkonkisten, Blumentöpfe auf dem Tisch oder kurze Aufenthalte im Freien. Selbst wer keinen eigenen Garten besitzt, kann mit Spaziergängen, dem Lauschen von Vogelgezwitscher oder dem Mitbringen von Blumen und Kräutern Natur sinnlich erlebbar machen.

Ausblick

Die Gestaltung von Gärten, die gezielt auf Menschen mit Demenz zugeschnitten sind, gewinnt weiter an Bedeutung. Mehr Teilhabe und Begegnungsorte für Menschen mit Demenz sind laut Kreuer wünschenswert. Naturerfahrungen und aktivierende Elemente fördern Lebensfreude und Wohlbefinden. Einen besonderen Fokus sollten Angehörige und Pflegeeinrichtungen auf barrierefreie und sinnlich ansprechende Gärten legen.

Quellen

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