Zum 50. Todestag von Hans Encke findet am 2. September eine kostenlose Soiree in Köln statt. Hier erfährst du alles über das Programm und wie du dich anmelden…
Es gibt Menschen, ohne die eine Stadt heute anders aussehen würde – Hans Encke ist so einer. Als Pfarrer und erster Stadtsuperintendent des Evangelischen Stadtkirchenverbandes Köln hat er das evangelische Leben in der Domstadt nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidend mitgeprägt. Jetzt jährt sich sein Todestag zum 50. Mal – und Köln erinnert mit einer besonderen Soiree an diesen außergewöhnlichen Mann.1
Am Mittwoch, dem 2. September, lädt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region von 18 bis 21 Uhr zu einem Gedenkabend ein. Der Veranstaltungsort: das Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, in Köln. Der Eintritt ist übrigens frei – du musst aber bis spätestens Mittwoch, den 26. August, per E-Mail an einladung.kirche-koeln@ekir.de anmelden.1
Der Abend steht ganz im Zeichen der Würdigung von Enckes Lebenswerk. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Schwerpunkte seines Wirkens:1
Die Soiree wird von einem beeindruckenden Kreis an Mitwirkenden gestaltet. Mit dabei sind unter anderem Professor Dr. Siegfried Hermle, Karin Bettina Encke, Professor Dr. Jürgen Wilhelm, Dr. Martin Bock, Pfarrerin Dorothee Schaper, Lisa Kluge, Guido Stephan und Kirchenmusikdirektor Johannes Quack. Zusammen beleuchten sie aus verschiedenen Perspektiven, was Hans Encke für Köln bedeutet hat – und noch immer bedeutet.1
Hans Encke gilt als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Kölner Kirchengeschichte. Sein Organisations- und Führungstalent war es, das nach dem Zweiten Weltkrieg dafür sorgte, dass das evangelische Leben in Köln wieder aufgebaut werden konnte. Doch Encke war weit mehr als ein Organisator: Sein Mut in der NS-Zeit, als er sich für Jüdinnen und Juden sowie Judenchristen einsetzte, machte ihn zu einer moralischen Instanz.1
Auch nach dem Krieg blieb er aktiv: 1958 war er an der Gründung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit beteiligt – ein Zeichen dafür, dass ihm der interreligiöse Dialog zeitlebens am Herzen lag.1
50 Jahre nach seinem Tod ist Hans Enckes Vermächtnis aktueller denn je. Die Soiree am 2. September ist eine echte Chance, einem Stück Kölner Geschichte zu begegnen – und einem Mann, dessen Courage und Engagement bis heute nachwirken. Also: Termin eintragen, anmelden und dabei sein!1
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