Großer Polizeieinsatz in Düsseldorf: Mehrere Versammlungen mit bis zu 2.500 Teilnehmenden sorgten für Verkehrschaos, blieben aber überwiegend friedlich.
Wenn in der Landeshauptstadt gleich mehrere Versammlungen gleichzeitig stattfinden, wird’s eng – für die Polizei, für den Verkehr und für alle, die eigentlich nur schnell durch die City wollten. Genau das ist am Samstag passiert: Ein richtig einsatzintensiver Tag für die Düsseldorfer Polizei und ihre Unterstützungskräfte.1
Ab 15:45 Uhr sammelten sich die ersten Leute am Konrad-Adenauer-Platz. Um 16 Uhr ging’s dann los mit Redebeiträgen, kurz danach setzte sich der Aufzug in Bewegung. In der Spitze waren rund 2.500 Menschen dabei – also schon eine ordentliche Hausnummer.1
Ganz ohne Zwischenfälle lief’s aber nicht ab: Ein Polizeibeamter wurde mit Pyrotechnik beworfen, ein Strafverfahren läuft bereits. Gegen 18:10 Uhr erreichte der Aufzug den Johannes-Rau-Platz, wo die Versammlung nach weiteren Redebeiträgen offiziell beendet wurde. Danach kam’s nochmal zu einem Vorfall: Von der Rheinkniebrücke aus wurde Pyrotechnik auf ehemalige Versammlungsteilnehmende geworfen. Zum Glück wurde nach aktuellem Stand niemand verletzt. Zwei Tatverdächtige konnten die Beamten identifizieren, Strafanzeigen sind raus.1
Parallel dazu bewegte sich ein weiterer, deutlich kleinerer Aufzug von der Friedrich-Ebert-Straße zum Grabbeplatz – mit bis zu 160 Teilnehmenden. Hier gab’s keine nennenswerten Vorfälle, also läuft zumindest nicht alles aus dem Ruder an diesem Samstag.1
Im Nachgang zu den Versammlungen gab’s noch mehr zu tun für die Einsatzkräfte. Bei Kontrollen im Umfeld wurden gleich mehrere gefährliche Gegenstände sichergestellt:
In beiden Fällen gab’s Strafanzeigen. Ob diese Personen überhaupt was mit den Versammlungen zu tun hatten, wird gerade noch ermittelt.1
Trotz der starken Präsenz der Polizei im Stadtbild kam der Verkehr in Teilen der Innenstadt vorübergehend komplett zum Erliegen – sowohl Autos als auch mehrere ÖPNV-Linien waren betroffen. Wer am Samstag durch die Düsseldorfer City wollte, musste also ordentlich Geduld mitbringen.1
Unterm Strich bleibt festzuhalten: Trotz der vereinzelten Zwischenfälle mit Pyrotechnik verlief das Versammlungsgeschehen insgesamt grundsätzlich friedlich. Für die Polizei war’s trotzdem ein richtig fordernder Tag – und das Ganze war noch nicht mal vorbei. Parallel lief ja schließlich auch noch das Halloween- und Altstadtgeschehen, das in einer eigenen Meldung am Sonntag bilanziert werden sollte.1
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