Der Essener Zombiewalk zog am Halloween-Samstag mit bis zu 500 Teilnehmenden durch die Innenstadt – parallel zu mehreren Demonstrationen in der Stadt.
An Halloween war in Essen einiges los – und mittendrin der traditionelle Zombiewalk. Wie radioessen.de berichtet, fand die Veranstaltung am Samstag, den 31. Oktober, statt und wurde vom Veranstalter ganz regulär als Demonstration bei der Polizei angemeldet. Treffpunkt für die verkleideten und gruselig geschminkten Teilnehmerinnen und Teilnehmer war um 18 Uhr an der Rathenaustraße Ecke Kapuzinergasse. Von dort zog der Zug der Untoten durch die Essener Innenstadt.
Laut radioessen.de rechnete der Veranstalter mit bis zu 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Veranstalter Dirk Bussler ging dabei von einer friedlichen Veranstaltung aus, wie es in dem Bericht heißt. Er wies zudem darauf hin, dass es in Essen schon früher Demonstrationen gegeben habe, etwa von „Fridays for Future“, die ebenfalls friedlich abgelaufen seien.
Der Zombiewalk fand an einem Tag statt, an dem in Essen noch weitere Versammlungen geplant waren. Bereits am Nachmittag gab es laut radioessen.de Proteste von Schülerinnen und Schülern, die sich dem Aufruf von „GenZ regelt das“ anschlossen und unter anderem gegen steigende Lebenshaltungskosten und den Sparkurs an Schulen demonstrierten. Eine Demonstration mit rund 50 Teilnehmenden war offiziell bei der Polizei angemeldet und sollte vom Willy-Brandt-Platz zum Viehofer Platz ziehen. Zusätzlich hatten sich laut Bericht online bis Mittwoch vor dem Termin bereits über 4.000 Menschen für eine weitere Kundgebung auf dem Kennedyplatz angemeldet, auch wenn diese nicht offiziell bei der Polizei registriert war.
Die Polizei Essen erklärte gegenüber radioessen.de, man rechne nicht mit Ausschreitungen wie in Frankreich, sei aber auf verschiedene Szenarien vorbereitet. Der Leitende Polizeidirektor Peter Both wurde mit den Worten zitiert, wer friedlich protestiere, könne auf den Schutz der Polizei zählen, gegen Gewalt werde man hingegen robust einschreiten. Laut radioessen.de deutete der Zombiewalk-Veranstalter zudem an, dass sich einige Schülerinnen und Schüler im Laufe des Abends noch dem Zombiewalk anschließen könnten.
Neben der Innenstadt hatte die Polizei an Halloween laut radioessen.de auch das Bergmannsfeld und die Umgebung des Steeler Wasserturms im Fokus. Dort war demnach zusätzliches Personal im Einsatz, unter anderem weil es an Halloween erfahrungsgemäß häufiger zu Einsätzen wegen betrunkener Personen oder Pyrotechnik kommt. Im Bergmannsfeld wurde laut Bericht zudem eine Videoüberwachungsanlage aufgestellt, die sowohl abschreckend wirken als auch bei der Aufklärung möglicher Straftaten helfen sollte.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!