Baustelle am Fischertal in Barmen: Ab 27. April massive Staus durch Brückenarbeiten. Alle Fakten und Tipps für Pendler.
Ab dem 27. April 2026 kommt es in Wuppertal-Barmen rund um das Fischertal zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Grund sind Bauarbeiten an einer Brücke mit massiven Schäden, die umfangreiche Sicherungsmaßnahmen und eine einspurige Verkehrsführung notwendig machen. Autofahrerinnen und Autofahrer sowie Anwohner müssen sich auf deutliche Einschränkungen und lange Staus einstellen.
Die Brücke im Bereich Fischertal weist laut Verwaltung starke Korrosionsschäden auf. Um die Tragfähigkeit bis zum geplanten Neubau zu sichern, wird der bestehende Stahlüberbau durch ein Provisorium ersetzt. Dies macht eine umfassende Verkehrsregelung erforderlich (Wuppertaler Rundschau).
Der Neubau der Brücke war ursprünglich für Sperrpausen im Rahmen der Schienennetz-Generalsanierung 2026 vorgesehen, wurde durch Abstimmung mit der Deutschen Bahn aber auf 2028 verschoben. Da der Erhaltungszustand jedoch eine Nutzung bis dahin nicht zulässt, wird nun ein Provisorium errichtet. Die Verwaltung spricht von erheblichen Tragfähigkeitseinbußen durch umfangreiche Korrosionsschäden. Die Kosten für den Eingriff teilen sich Stadt und Deutsche Bahn (insgesamt 740.000 Euro).
Für viele Pendler und Durchreisende bedeutet die Baumaßnahme längere Fahrzeiten im gesamten Barmer Stadtgebiet. Besonders betroffen ist der Verkehr aus Richtung Süden, etwa von Lichtscheid kommend. Die Stadt empfiehlt, das Gebiet insbesondere zu den Stoßzeiten möglichst großräumig zu umfahren.
Bis zur letztlichen Fertigstellung eines Brückenneubaus 2028 bleibt mit wiederkehrenden Behinderungen und Staurisiken im Fischertal-Umfeld zu rechnen. Die aktuell eingesetzten Provisorien sollen zumindest die Tragfähigkeit bis dahin gewährleisten.
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