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Spritpreise auf Rekordhoch: ADAC untersucht, wie das Tanken wieder günstiger werden kann
19. September 2026

Spritpreise in Deutschland auf Rekordhoch: Der ADAC untersucht jetzt, wie Benzin und Diesel dauerhaft günstiger werden können. Was die 12-Uhr-Regelung bedeutet.

Volltanken und leer geschluckt – die Lage an den Zapfsäulen

Wer dieser Tage an die Tankstelle fährt, erlebt eine böse Überraschung: Benzin- und Dieselpreise sind so hoch wie nie zuvor. Laut dem ADAC sind beide Kraftstoffe aktuell auf einem Rekordniveau – und genau deshalb hat der Automobilclub jetzt eine Studie gestartet, die untersuchen soll, wie die Preise dauerhaft wieder sinken können.

Besonders unangenehm: Wer zur falschen Tageszeit tankt, zahlt noch mehr drauf. In NRW ist das ein Thema, das viele täglich betrifft – pendeln, Kinder kutschieren, Einkäufe erledigen. Das Geld an der Zapfsäule zu lassen ist einfach kein schönes Gefühl.

Die 12-Uhr-Regelung: Gut gemeint, aber was bringt sie wirklich?

Ein zentraler Punkt in der ADAC-Studie ist die sogenannte 12-Uhr-Regelung. Sie legt fest, dass Spritpreise nur einmal am Tag steigen dürfen – und zwar mittags. Was auf den ersten Blick nach Verbraucherschutz klingt, hat in der Praxis einen klaren Haken: Wer mittags tankt, zahlt den Tagesspitzenwert. In Düsseldorf wurden dabei zuletzt Preise von mehr als 2,60 Euro pro Liter Diesel erreicht. Die Preise für Super-Benzin lagen nur knapp darunter. Erst im Laufe des Nachmittags gingen die Tankstellenpreise dann wieder etwas zurück.

Für Pendlerinnen und Pendler, die genau zu diesen Zeiten unterwegs sind, ist das ein echtes Problem. Der ADAC analysiert nun, ob die Regelung in ihrer aktuellen Form den Verbraucherinnen und Verbrauchern wirklich nützt – oder ob sie eher das Gegenteil bewirkt.

Mehr Transparenz: Das fordert der ADAC Nordrhein

Johannes Giewald vom ADAC Nordrhein macht deutlich, wo er den größten Handlungsbedarf sieht: Es brauche vor allem mehr Preistransparenz bei Kraftstoffen. Verbraucherinnen und Verbraucher müssten besser nachvollziehen können, wann und warum sich Benzin- und Dieselpreise verändern. Nur wer die Preisbewegungen kennt, kann gezielt günstig tanken.

Der ADAC empfiehlt grundsätzlich, möglichst am späten Nachmittag oder frühen Abend zu tanken – dann sind die Preise an vielen Stationen niedriger als zur Mittagszeit. Auch ein Blick auf Vergleichs-Apps lohnt sich, bevor du losfährst.

Tanken im Ausland: Manchmal die günstigere Alternative

Wer sowieso bald eine Reise plant, kann laut ADAC übrigens auch im Ausland Glück haben: Wie der ADAC auf seiner Newsseite berichtet, gibt es Reiseziele, an denen Benzin und Diesel trotz hoher Preise noch günstiger sind als in Deutschland. Wer also über die Grenze fährt, sollte vorher einen Preisvergleich machen – es kann sich lohnen.

Was du jetzt tun kannst

  • Vermeide das Tanken zur Mittagszeit, wenn die Preise durch die 12-Uhr-Regelung am höchsten sind.
  • Nutze Spritpreis-Apps, um die günstigste Tankstelle in deiner Nähe zu finden.
  • Wenn du ins Ausland fährst: Prüfe vorher die Spritpreise am Zielort – laut ADAC kann das bares Geld sparen.
  • Halte den Tank nicht immer voll, sondern tanke lieber kleinere Mengen, wenn die Preise günstig sind.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die 12-Uhr-Regelung beim Spritpreis?

Die 12-Uhr-Regelung legt fest, dass Tankstellen den Kraftstoffpreis nur einmal pro Tag erhöhen dürfen – und zwar mittags. Das führt dazu, dass die Preise zur Mittagszeit am höchsten sind und im Laufe des Nachmittags wieder sinken können.

Warum sind Spritpreise gerade so hoch?

Laut ADAC befinden sich Benzin- und Dieselpreise in Deutschland aktuell auf einem Rekordniveau. Die genauen Ursachen untersucht der ADAC derzeit in einer Studie. Parallel diskutiert die Politik über mögliche Maßnahmen zur Entlastung der Verbraucherinnen und Verbraucher.

Wann sollte ich am günstigsten tanken?

Der ADAC empfiehlt, die Mittagszeit zu meiden. Am späten Nachmittag oder frühen Abend sind die Preise an vielen Tankstellen niedriger. Spritpreis-Apps helfen dabei, die günstigste Option in der Nähe zu finden.

Was fordert der ADAC Nordrhein konkret?

Johannes Giewald vom ADAC Nordrhein fordert mehr Preistransparenz bei Kraftstoffen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher besser nachvollziehen können, wann und warum sich Preise verändern.

Kann ich im Ausland günstiger tanken?

Das kommt auf das Reiseziel an. Wie der ADAC berichtet, gibt es Länder, in denen Benzin und Diesel trotz generell hoher Preise noch günstiger sind als in Deutschland. Ein Preisvergleich vor der Reise lohnt sich.

Quellen


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